Was wir wollen

 

Die Gefahr der Frommen ist die schwärmerische Abkehr von der Welt. Der Altkonservative hat als Grundlage die Bibel und den persönlichen pietistischen Glauben. Er möchte aber von dieser Grundlage aus eine Gesamtschau auf die Dinge vornehmen. Diese Gesamtschau umfasst neben dem persönlichen Glauben die Geschichte, das Recht, die Wirtschaft, die Politik und die konkreten Fragen im Leben, die Familie und der Nächste.

 

Die Verantwortung aus dem Glauben heraus fordert den altkonservativen Menschen auf, zu jeder Fragestellung eine angemessene Antwort aus dem Wort Gottes zu suchen. Die reine materielle Eigengesetzlichkeit der Welt wird kritisch hinterfragt. Diese Denkschule hat in den letzten 200 Jahren immer wieder starke Persönlichkeiten hervorgebracht. Der historische Teil der Präsenz möchte die Vorbildfunktion dieser Persönlichkeiten einer breiteren Öffentlichkeit bekannt machen.

 

Es soll hierbei aber nicht nur um historische Persönlichkeiten und Ereignisse gehen, sondern darum, wie die altkonservativen Prinzipien in der Gegenwart gelebt werden können. Sie sollen uns helfen, die Gegenwart von einem festen Standpunkt aus zu analysieren und die Zukunft im altkonservativen Sinne zu gestalten.

 

Überall wo altkonservative Menschen leben und wirken, da lebt der altkonservative Gedanke weiter. Dies kann in der Familie, in anderen kleinen Gemeinschaften und beim Einzelnen geschehen.

 

Der heutige Staat ist nicht mehr von altkonservativen Gedanken geprägt, vielmehr bekämpft er sie. Der allem zugrunde liegende bibeltreue Glaube ist im öffentlichen Raum praktisch nicht mehr vorhanden.

 

Die Gegenwart in der westlichen Welt ist nicht in der Lage, dem Menschen tiefere ideelle Werte und Transzendenz zu vermitteln. Dennoch gibt es in jeder Epoche Menschen, die sich für Ehre, Würde, Ritterlichkeit, Demut und einen tiefen Glauben begeistern. Wir möchten Sie neugierig machen, für Sie den altkonservativen Ideenschatz zusammentragen und Sie dazu ermuntern, bei einer Erneuerung des christlichen Abendlandes mitzuwirken.

 

Darüber hinaus ist es unsere Hoffnung, dass einzelne Leser sich von unseren Ideen angesprochen fühlen und für ihr Leben lernen können.

 

Jeder Einzelne ist im Christentum bedeutend. Jeder hat konkrete Beziehung zu Gott, und auch er kann sein Leben ändern und altkonservative Prinzipien übernehmen, auch wenn die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen es nicht unterstützen und die Mehrheitsgesellschaft einen anderen Weg geht.

 

Seien sie mutig und gehen sie ihren eigenen Weg. Sie sind nicht allein: Gott ist mit Ihnen.