Grüß Gott und herzlich willkommen! 

Diese Präsenz beschäftigt sich mit dem Denken und Handeln der altkonservativen Denker, Staatsrechtler und Politiker des 19. und 20. Jahrhunderts.

Ihre Grundlagen waren die tiefe Christgläubigkeit, die Monarchie und der christliche Staatsgedanke des "Alten Reiches", des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Auf Europa bezogen waren sie der "Heiligen Allianz" verpflichtet, der Verbindung der christlichen Monarchien Rußland, Preußen und Österreich, die 1815 mit Napoleon I. das revolutionär-totalitäre Prinzip besiegt hatten.

​Altkonservativ heißen sie deshalb, weil sie sich von denjenigen Konservativen unterscheiden, die sich seit den Ereignissen der europäischen Revolutionen von 1848-1850 der Säkularisierung, dem liberalen Parlamentarismus und dem Gedanken der Volkssouveränität geöffnet hatten. Die Altkonservativen blieben demgegenüber bei ihren grundsätzlichen Auffassungen vom Staat als dem "sittlichen Reich" Gottes, der organisch gegliederten korporativen Gesellschaft und dem souveränen Monarchen, der seine politische Macht aus christlicher Verantwortung heraus mit seinen Untertanen teilt. Ihr Ziel war die Erhaltung einer gewachsenen gerechten Ordnung auf der Grundlage von Gottes Geboten. ​

Die Altkonservativen des frühen 19. Jahrhunderts fanden ihre geistigen Nachfolger im Zweiten Deutschen Kaiserreich, der Weimarer Republik, dem "3. Reich" und der frühen Bundesrepublik Deutschland, Österreich sowie anderen Ländern Europas und darüber hinaus. Manche von ihnen gehörten dem Widerstand gegen Hitler an, wie der im April 1945 hingerichtete tiefgläubige Landwirt und Politiker Ewald von Kleist-Schmenzin.

​Die Beschäftigung mit dem altkonservativen Gedankengut beinhaltet nicht nur die Historie, sondern auch die Frage, wie seine Ideen heute noch - oder wieder - für Volk und Staat, Deutschland und Europa fruchtbar gemacht werden können und müssen.

 

Unser Motto ist: "Wir wissen, dass uns nicht die Massen hinterherlaufen, aber das widerlegt die Richtigkeit der altkonservativen Gedanken nicht".

Zum Grundsatzbeitrag: Was ist altkonservativ? 

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