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Ewald von Kleist-Schmenzin als Gutsbesitzer und Unternehmer
Eine Untersuchung unter Berücksichtigung des altkonservativen Standpunktes am Beispiel von ausgesuchten Quellen aus Bodo Scheurigs Buch «Ewald von Kleist-Schmenzin – Ein Konservativer gegen Hitler».
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Die religiösen Auffassungen des preußischen Königs Friedrich Wilhelms IV.
von Karl M. Richter
Friedrich Wilhelm IV. von Preußen (1795–1861), der von 1840 bis 1861 regierte, gehört zu den faszinierendsten und zugleich widersprüchlichsten Herrschergestalten der deutschen Geschichte des 19. Jahrhunderts. Er war kein typischer Machtpolitiker, sondern verstand sich vor allem als christlicher Monarch, dessen Herrschaft nicht allein auf staatlichem Recht, sondern auf einem göttlichen Auftrag beruhte. Seine Religiosität prägte sein gesamtes Denken und Handeln – von der Innenpolitik über die Kirchenpolitik bis hin zu seinem Verhältnis zur Verfassungsurkunde und zur deutschen Einigungsfrage. Zeitgenossen beschrieben ihn als hochgebildet, kunstsinnig und tiefgläubig. Von liberaler Seite wurde ihm vorgeworfen, seine politischen Entscheidungen stärker an religiösen und historischen Idealen als an den gesellschaftlichen Veränderungen seiner Zeit auszurichten. Friedrich Wilhelm IV. war daher der „Prototyp“ altkonservativen politischen Denkens ...
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„Defender of the Faith“
von Stephan Ehmke
Konservative Christen in Großbritannien sorgen sich um die Zukunft ihrer Religion. Das haben sie gemeinsam mit ihren Glaubensbrüdern und -schwestern in fast allen anderen europäischen Staaten, wo das Christentum durch Massenzuwanderung, Islamisierung, linkem und liberalem Atheismus und sogar voranschreitendem Satanismus bedroht wird. Dazu kommen die Auflösungserscheinungen in den Kirchen, in denen politische Ideologien die Botschaft Jesu Christi zunehmend verdrängen. Jenseits des Kanals tritt dazu nun noch eine handfeste Krise im Königshaus, die Religion betreffend ...
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Amt und Patriarchat
Carl Schmitt, der große Staatsrechtler und eigentliche Begründer der Verfassungslehre, hat unterschieden zwischen Verfassung und Verfassungswirklichkeit. Er wollte damit ausdrücken, dass geschriebene Verfassungsurkunden das eine seien – die tatsächlichen Machtverhältnisse im Staat das andere. Gemeint sind im Schmittschen Sinne also die Machtstrukturen im Staat, die hinter der Verfassung wirksam sind.
Moderne demokratische Verfassungen sollten staatliche Macht begrenzen und die Bürger vor Machtmissbrauch schützen. Die Hauptmechanismen waren die Gewaltenteilung, die Begrenzung der Regierungszeit, die Möglichkeit, Regierungen durch Wahlen abzulösen, die Kontrolle der Regierung durch Parlamente und durch eine unabhängige Justiz und Medien ...
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Der Einfluss von Donoso Cortés auf Carl Schmitts Politische Theologie
von Karl M. Richter
Die politische Ideengeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts ist von zahlreichen Denkern geprägt worden, die auf unterschiedliche Weise das Verhältnis von Politik, Religion und Staat reflektierten. Zu den bedeutendsten Vertretern dieser Tradition zählen der spanische Staatsmann und politische Theoretiker Juan Donoso Cortés (1809–1853) und der deutsche Staatsrechtler Carl Schmitt (1888–1985)[1]. Obwohl beide in unterschiedlichen historischen Epochen lebten, besteht zwischen ihren politischen Theorien eine bemerkenswerte geistige Verbindung. Insbesondere Schmitt erkannte in Donoso Cortés einen Vordenker seiner eigenen politischen Theorie und würdigte ihn mehrfach als einen der bedeutendsten politischen Denker des katholischen Konservatismus ...
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Vor 140 Jahren endete das Projekt des preußisch-britischen Bistums Jerusalem
von Stephan Ehmke
Vor 140 Jahren, im Jahre 1886, endete mit der Auflösung des preußisch-britischen Bistums Jerusalem eines der außergewöhnlichsten kirchen- und außenpolitischen Projekte des 19. Jahrhunderts. In einer Zeit zunehmender europäischer Konkurrenz im Osmanischen Reich hatte die Gründung des Bistums im Jahre 1841 religiöse, politische und kulturelle Interessen verbunden. Die Initiative beruhte auf einer engen Zusammenarbeit zwischen dem Königreich Preußen und Großbritannien und zielte darauf ab, dem Protestantismus im Heiligen Land institutionelle Gestalt zu verleihen. Das Projekt war Ausdruck eines protestantischen Missionsgedankens, zugleich aber auch Bestandteil der europäischen Machtpolitik im Nahen Osten ...
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In Ergänzung zu unserem vorhergehenden Beitrag „Das Jahr 1866 und die Spaltung der Konservativen Partei in Preußen“ geben wir die beiden Schriften Ernst Ludwig von Gerlachs wieder, die im Jahre 1866 im Zusammenhang mit dem Deutschen Krieg und der dem Sieg Preußens folgenden Annexionen wesentlich zum Bruch zwischen Ernst Ludwig von Gerlach und Otto von Bismarck führten. Mit diesem Bruch erfolgte auch die Spaltung der Konservativen Partei in Preußen zwischen den Altkonservativen (Gerlach-Kreis) und den Neu- bzw. Freikonservativen.
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„Krieg und Bundesreform“, erschienen am 8. Mai 1966 als Leitartikel in der Neuen Preußischen Zeitung. Abgedruckt in: Horst Kohl (Hg.): Bismarck-Jahrbuch. Vierter Band, Leipzig 1897, S. 175 ff.
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„Die Annexionen und der Norddeutsche Bund“, erschienen am 19. September 1866 in Berlin als Privatdruck in Broschürenform.
Die Einordnung der beiden Schriften erfolgt im o.a. Beitrag.
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Das Jahr 1866 und die Spaltung der Konservativen Partei in Preußen
von Stephan Ehmke
In diesem Jahr (2026) jähren sich die Ereignisse des „Deutschen Krieges“ zum 160. Mal. Damals entschied die militärische Auseinandersetzung zwischen Preußen und Österreich über die deutsche Zukunft. Die Niederlage Österreichs in der entscheidenden Schlacht bei Königgrätz am 3. Juli 1866 besiegelte das Schicksal des Deutschen Bundes, welcher bereits im Juni desselben Jahres durch den Austritt Preußens de facto aufgehört hatte zu existieren. In dem den Deutschen Krieg beenden Frieden von Prag vom 23. August 1866 musste Österreich die Auflösung des Deutschen Bundes anerkennen, welcher damit auch de jure sein Dasein beendete.
Die „Deutsche Frage“, die seit dem Aufkommen der Nationalbewegungen in Deutschland und Österreich-Ungarn nach 1815 virulent war, hatte damit ihre Beantwortung gefunden ...
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