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Prophet der Restauration: Carl Ludwig von Haller (1768 — 1854)
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von Dipl.-Päd. Stephan Ehmke
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Einleitung
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Der vorliegende Aufsatz wirft einen Blick auf das Leben und das Werk des Schweizer Staatsrechtlers Carl Ludwig von Haller¹. Er erhebt nicht den Anspruch auf wissenschaftliche Vollständigkeit, sondern entspringt dem persönlichen Interesse und der persönlichen Sympathie des Autors für eine Persönlichkeit, die selbst in konservativen Kreisen heute kaum noch bekannt ist - allerdings zu Unrecht. Carl Ludwig von Haller wurde 1768 in Bern als Spross einer alteingesessenen Patrizierfamilie geboren. Er wuchs in Zeiten auf, die vom Zeitgeist der Aufklärung geprägt waren. Haller erlebte die Französische Revolution mit ihren Auswirkungen auf seine Heimat direkt mit. An den Ereignissen der Befreiungskriege hatte er - wenn auch in kleinerem Rahmenpersönlichen Anteil. All dies prägte seine politische Einstellung nachhaltig. Wenn Haller sich auch, wie viele junge Männer der damaligen Zeit, von den Parolen „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit" zunächst angezogen fühlte, wandte er sich angesichts des Pariser Terrors bald angewidert ab und wurde ein entschiedener Gegner jeder Revolution. Weitgehend als Autodidakt, entwickelte Haller in vielen Jahren eine Staatslehre, die schon von vielen seiner Zeitgenossen als „reaktionär" abgetan wurde. Hallers Ideal war die „alte Ordnung", der organische ständische Staat, die Monarchie, deren Sinnbild das alte Heilige Römische Reich Deutscher Nation war ...
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​Der Geist der Heiligen Allianz von 1815
Europa ist ureigentlich durch das Christentum das geworden, was es ist. Vorher gab es auch ein einigendes Band, das war das Römische Reich. Das Römische Reich umfasste einen Großteil Europas, außer dem Norden und dem äußersten Osten. Mit Byzanz reichte es bis Arabien und in Teilen nach Afrika. Rom bedeutete eine kulturelle Einheit (durch die Sprache, das Recht usw.) und wurde seit der Zeitenwende zu dem Gefäß, in dem sich das Christentum entwickeln und dann über den ganzen Kontinent ausbreiten sollte. Das Christentum wurde dann statt Rom das einigende Band der Völker Europas, durch dieses wurden sie eigentlich eine Völkerfamilie. Auch das deutsche Volk wurde erst eine Nation durch das Christentum. Die ersten Einiger der Deutschen waren die anglo-irischen Mönche der frühen christlichen Mission. Auf staatlich-politischer Ebene wurden es Herrscher wie Karl der Große, Otto der Große und andere. Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation wurde dann für 1000 Jahre das neue einigende Band der europäischen christlichen Völkerfamilie, bis es durch die Französische Revolution und den Usurpator Napoleon zerschlagen wurde...​
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