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​Der Geist der Heiligen Allianz von 1815

 

Europa ist ureigentlich durch das Christentum das geworden, was es ist. Vorher gab es auch ein einigendes Band, das war das Römische Reich. Das Römische Reich umfasste einen Großteil Europas, außer dem Norden und dem äußersten Osten. Mit Byzanz reichte es bis Arabien und in Teilen nach Afrika. Rom bedeutete eine kulturelle Einheit (durch die Sprache, das Recht usw.) und wurde seit der Zeitenwende zu dem Gefäß, in dem sich das Christentum entwickeln und dann über den ganzen Kontinent ausbreiten sollte. Das Christentum wurde dann statt Rom das einigende Band der Völker Europas, durch dieses wurden sie eigentlich eine Völkerfamilie. Auch das deutsche Volk wurde erst eine Nation durch das Christentum. Die ersten Einiger der Deutschen waren die anglo-irischen Mönche der frühen christlichen Mission. Auf staatlich-politischer Ebene wurden es Herrscher wie Karl der Große, Otto der Große und andere. Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation wurde dann für 1000 Jahre das neue einigende Band der europäischen christlichen Völkerfamilie, bis es durch die Französische Revolution und den Usurpator Napoleon zerschlagen wurde...​

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Hier weiterlesen (PDF). 

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Vorankündigung und Einladung: Konferenz „Platon und Europa“

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Im Februar 2026 wird die Wiener Akademie Europa Aeterna gemeinsam mit dem Roger Scruton Hub Budapest eine Konferenz zum Thema „Platon und Europa“ veranstalten. Sie sind herzlich eingeladen, teilzunehmen!

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Inhaltliche Beschreibung der Konferenz:

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Warum Platon? Warum könnte es heute ein Interesse an Platon geben? Was hätte er uns heute zu sagen? Einiges. Hegel sagte: „Platons Werke sind ohne Zweifel eines der schönsten Geschenke, welche uns das Schicksal aus dem Altertum aufbewahrt hat.“ Man denke an die platonische Trias des Wahren, Schönen und Guten, den klassischen und schon sehr vergessenen Leitideen unserer Kultur. Platon, der Lehrer Aristoteles, ist schlicht und einfach der bedeutendste, einflussreichste, weil auch der stärkste Denker des Abendlandes – alle abendländische Philosophie besteht in Fußnoten zu Platon, wie der englische Philosoph Whitehead sagte. Platons Rede vom gekreuzigten Gerechten zeigt Prophetisches, auch im Hinblick auf das Christentum, weshalb die platonische Philosophie auch als der Advent des Christentums bezeichnet wird. Der kolumbianische Philosoph Nicolás Gómez Dávila äußerte den Gedanken: „Die antike Philosophie ist das andere Alte Testament des Christentums.“ Und doch ist Platon, der eigentlich Aristokles hieß, ein unbekannter Bekannter bzw. ein bekannter Unbekannter. Platon ist eine mythische Figur – was lehrte er eigentlich? Bedauerlichweise ist er oft missverstanden, falsch interpretiert oder verdrängt worden, weshalb es gilt, sein Wissen zu bergen und für die Gegenwart freizulegen und fruchtbar zu machen.

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Platon ist nicht weniger als ein Ahnherr und ein kulturstiftender Lehrer Europas. Ist jenes „Europa“, für das das links-progressive Europa im Sinne der EU einsteht, eines, das das auf Platon zurückgehende Ideal einer Polis bzw. eines Staatenbundes der Hellenen verwirklicht? An welchen Punkten geht es fehl oder hat seine Ideale im Sinne seiner christlichen Gründungsväter Adenauer, Schuman und Gaspari verraten? In welchem Ausmaß gibt es die „real existierende Europäische Union“ tatsächlich überhaupt noch? Verfallserscheinung angesichts ideologischen Vorgaben, der Mißachtung des Subsidiaritätsgedankens, einer maßlosen Bürokratie oder einer kriegstreiberischen Politik, die Europa in die geopolitische Bedeutungslosigkeit führte, sind kaum mehr zu übersehen. Welche (demokratische) Legitimität hat diese Union noch? Es gab verschiedene Konzepte einer Neuausrichtung Europas in seiner politischen Dimension. Man denke historisch an die Neuordnung des Kontinents nach dem Wiener Kongress 1815, nach Versailles nach dem Ersten Weltkrieg oder Jalta nach dem Zweiten. Der Fall der Berliner Mauer markierte eine Zeitenwende – jedoch nicht zu einem „Ende der Geschichte“ (Francis Fukujama) hin. Gegenwärtig zeichnet sich ein Bruch von Teilen Mittel- und Osteuropas von Westeuropa ab – durch die Politik des US-amerikanischen Präsidenten wird Europa in Zukunft auf sich selbst zurückgeworfen sein.

 

Es bedarf einer Bestandsaufnahme und neuen Zukunftsorientierung. Prof. David Engels etwa hat Vorstellungen eines abendländischen „Hesperialismus“, während Parvis Amoghli an ein chistliches Imperium Europa und Frau Professor Ulrike Guérot an eine Republik Europa denken. Europa war eine Frau, die vom Göttervater Zeus entführt wurde – wohin soll die Reise heute gehen? 

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Hier gibt es weitere Informationen.

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Zum Tode von Martin Lohmann​​

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Im neosozialistischen System der Gegenwart scheinen Menschenleben nicht mehr viel Wert zu sein. Wir sahen das an der Corona-Krise, als die Menschen durch staatlich-politisches Handeln gezwungen waren, sich einem mit schwersten Risiken für Leib und Leben behafteten Gen-Experiment zu unterwerfen, wir sehen es an der unerträglichen Kriegshetze im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt und wir sehen es an der breiten polit-medialen Unterstützung für das brutale Vorgehen Israels gegen die palästinensischen Zivilisten in Gaza.

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Wie sehen es aber auch an der zunehmenden Verachtung vorgeburtlichen Lebens. Dass eine Juristin kürzlich nicht Verfassungsrichterin wurde, die Ungeborenen pauschal die Menschenwürde absprach, war nur das Ergebnis eines Zufalls. In einer unerträglichen Hetzsendung hat nun der ÖRR-Journalist Jan Böhmermann im ZDF Bürger, die sich gegen die Tötung menschlichen Lebens im Mutterleib einsetzen, verächtlich gemacht und herabgewürdigt.  

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Jemand, der sich Zeit seines Lebens für das Recht des ungeborenen menschlichen Lebens einsetzte, war der christlich-konservative Journalist und Publizist Martin Lohmann. Er war von 2009 bis 2017 Vorsitzender des Bundesverbandes für Lebensrecht. Nun ist der studierte Theologe und Historiker im Alter von 68 Jahren unerwartet verstorben.

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Lesen Sie hier einen Nachruf auf Martin Lohmann auf JF-Online.

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